Was ist Design?

Der Begriff Design ist heute weitgehend mit der angewandten Kunst verbunden. Design bedeutet allerdings vielmehr, denn es ist die Schaffung eines Plans oder einer Konvention für den Bau eines Objekts, eines Systems oder sogar einer messbaren menschlichen Interaktion. Wir beschäftigen uns hauptsächlich mit Grafikdesign oder Design von Prozessen (Datenbanken, etc.) und Programmcode.

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Beginnend mit dem ersten Entwurf erfordert die Gestaltung oft die Betrachtung der ästhetischen, funktionalen, wirtschaftlichen und vielen weiteren Dimensionen. Dies beinhaltet oftmals ausführliche Überlegungen, zeitaufwendige Recherche, Modellierung, interaktive Anpassung und Re-Design. Die schöpferische Leistung im Design kann man deswegen auch schlecht auf Stundenbasis abrechnen. Eine Idee für ein Konzept kann in Sekunden oder Stunden entstehen. Das wichtige dabei ist nur, dass sie für den Kunden ansprechend ist.

User Experience Design

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Das UX-Design, also das Design für die Benutzerfreundlichkeit, ist der Prozess der Verbesserung der Benutzerzufriedenheit mit einem Produkt oder durch die Verbesserung der Zugänglichkeit und Freude in der Interaktion mit dem Produkt. Das Design umfasst das traditionelle Design von Mensch-Maschine-Interaktion und erweitert es, indem es alle Aspekte eines Produkts oder einer Dienstleistung anspricht, wie es von Benutzern wahrgenommen wird.
Ein Beispiel hier wäre zum Beispiel die Einführung eines Responsive Designs für Mobiltelefone, da die Webseiten auf Smartphones durch Bedienung eines Touchscreens einfach komplett anders aussehen müssen, als ihr Desktop-Äquivalent.

Grafikdesign

Grafikdesign ist der Prozess der visuellen Kommunikation durch den Einsatz von Typografie, Fotografie und Illustration.

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Grafikdesigner erstellen und kombinieren Symbole, Bilder und Text um visuelle Darstellungen von Ideen und Botschaften zu bilden. Sie verwenden Typografie, Kunst und Seitenlayout-Techniken (Webdesign), um visuelle Kompositionen zu schaffen. Zusätzlich gehört hierzu auch das Corporate Design (Logos und Branding), redaktionelle Gestaltung (Zeitschriften, Zeitungen und Bücher), Werbung, Webdesign, Kommunikationsdesign, Verpackungsdesign und viele weitere Aspekte.

Designmethoden

Angewandte Designmethoden umfassen:

  • Erforschen von Möglichkeiten und Einschränkungen durch Fokussierung auf Problemstellungen, ähnlich wie Brainstorming.
  • Neudefinierung der Spezifikationen von Entwurfslösungen, die somit zu besseren Richtlinien für traditionelle Designaktivitäten führen können.
  • Verwalten des Prozesses der Forschung/Recherche, Definition, etc.
  • Prototyping möglicher Szenarien oder Lösungen, die die Situation inkrementell oder signifikant verbessern
  • Trendspotting: Aktuelle Trends verstehen

Design als Prozess

Es gibt viele Möglichkeiten Design-Prozesse zu beschreiben, darunter zwei grundlegend verschiedene Wege. Das rationale Modell, welches als technisches Problemlösungsmodell erkannt wird und Aktionszentrierte Modell, welches als evolutionäres Design bekannt ist.

Das rationale Modell

Das rationale Modell unterliegt dem Wasserfallmodell (siehe Software Entwicklung) und verläuft demnach in ähnlicher vorhersagbarer und kontrollierter Weise.

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Typische Stadien sind:

  1. Vorfertigung / Konzipierung
    • Entwurf: Erklärung der Entwurfsziele
    • Analyse: Analyse der aktuellen Entwurfsziele
    • Recherche / Forschung: Untersuchung ähnlicher Lösungen auf dem Gebiet
    • Spezifikation: Festlegung der Anforderungen für eine Entwurfslösung
    • Problemlösung: Konzeption und Dokumentation von Konstruktionslösungen
    • Präsentation: Präsentation der Lösungen
  2. Design während der Produktion
    • Entwicklung: Fortsetzung und Verbesserungen einer gestalteten Lösung
    • Prüfung: Prüfung einer konstruierten Lösung
  3. Postproduktion Design Feedback
    • Umsetzung: Einführung der konzipierten Lösung in die Umgebung
    • Evaluierung und Abschluss
  4. Re-Design
    • Wiederholung beliebiger oder aller Stufen des Entwurfsprozesses zu jeder Zeit vor, während oder nach der Produktion. Jede Stufe hat viele bewährte Praktiken.

Das aktionszentrierte Modell (handlungsorientiert)

Das aktionszentrierte Modell, also die handlungsorientierte Perspektive, ist ein Etikett für eine Sammlung von zusammenhängenden Konzepten, die dem rationalen Modell entgegenstehen.
Hier nutzen Designer Kreativität und Emotion um ein Design zu generieren. Der Entwurfsprozess ist improvisiert, keine universelle Folge von Stufen ist offensichtlich – Analyse, Gestaltung und Umsetzung sind zeitgemäß und untrennbar miteinander verbunden. Diese Methode entspricht deutlich dem agilen Ansatz und der amethodischen Entwicklung.
In diesem Modell befindet sich die kontextabhängige Erfahrung und das fachliche Urteil der Konstrukteure/Designer im Mittelpunkt und weniger die technische Rationalität.

Prozessdesign

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Prozessdesign bezieht sich im Gegensatz auf Designprozess auf die Planung von Routineschritten eines Prozesses neben dem erwarteten Ergebnis. Prozesse werden als ein Produkt des Designs, nicht die Methode des Designs behandelt. Der Begriff behandelt eher die Gestaltung von Fertigungs- oder Geschäftsprozessen. Man kann Prozessdesign natürlich auch auf das Projektmanagement anwenden und bestimmte Abläufe planen und aufbereiten.

Design ist komplex

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Das finden wir auch. Nichtsdestotrotz streben wir danach altbewährte Strukturen zu erhalten, neue zu entwickeln, Umbrüche einzuleiten sowie dem Trend zu folgen. Um die komplexen Abläufe und Prozesse besser zu verstehen und ein Projekt zu planen, können sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.